FAQ´s von A-Z

ALG II
Freiwillige im FSJ und BFD können ergänzende Leistungen zum Lebensunterhalt beantragen. Ob ein Anspruch besteht, prüft die zuständige ARGE der Bundesagentur für Arbeit.

Alter
Grundsätzlich sind ein Freiwilliges Soziales Jahr und ein Bundesfreiwilligendienst mit vollendeter Vollzeitschulpflicht, i.d.R. ab 16 Jahren möglich. Das FSJ kann bis zum vollendeten 26. Lebensjahr absolviert werden. Im BFD gibt es keine Altersbeschränkung.

Arbeitszeiten
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden. Für Freiwillige ab dem 27. Lebensjahr ist ein Bundesfreiwilligendienst auch in Teilzeit möglich.

Ausländische Freiwillige
Auch für ausländische Jugendliche und Erwachsene ist der Zugang zum FSJ und BFD möglich. Grundvoraussetzung sind Deutschkenntnisse, welche gewährleisten, dass der sich Freiwillige in seiner Einsatzstelle sowie bei den Seminaren verständigen kann.

Bescheinigung
Am Ende des FSJ und des BFD wird eine eine Dienstzeitbescheinigung ausgestellt.

Bildungstage
siehe Seminare

Dauer
FSJ und BFD sind für eine Dauer von 12 Monaten vorgesehen. Die Mindestdauer beträgt 6 Monate, eine Verlängerung auf 18 Monate ist möglich.

Fahrkartenermäßigung
Freiwillige im FSJ und BFD erhalten eine Ermäßigung im öffentlichen Personennahverkehr wie Auszubildende. Als Berechtigungsnachweis gilt der FSJ- bzw. BFD-Ausweis. Inhaber des Leipzig-Passes können die Leipzig-Mobil-Card erwerben. (http://www.lvb.de/angebote/leipzig_pass_mobilcard)

Kindergeld
Bis zum vollendeten 25. Lebensjahr besteht auch für Freiwillige im FSJ und BFD ein Kindergeldanspruch, gemäß Bundeskindergeldgesetz.

Kündigung
Die Vereinbarung über ein FSJ oder BFD kann im Rahmen der vertraglich festgelegten Fristen gekündigt werden (i.d.R. 4 Wochen). Darüberhinaus kann eine Vereinbarung aus wichtigem Grund (z. B. Aufnahme einer Ausbildung, eines Studiums) im gegenseitigem Einvernehmen aufgehoben werden.

Lohnsteuerkarte
siehe Steueridentifikationsnummer

Mentor/ Mentorin
In der Einsatzstelle ist der Mentor/die Mentorin Ansprechpartner für Fragen und Probleme vor Ort. Er/Sie gibt Hilfestellungen und weist euch in die Arbeitsaufgaben ein.

Pädaogische Begleitung
Das Team Freiwilligendienste begleitet die Freiwilligen während des FSJ bzw. des BFD, ist Ansprechpartner für Sorgen und Probleme rund um den Freiwilligendienst und für persönliche Beratung. Weiterhin beinhaltet die pädagogische Begleitung die Durchführung der Seminare sowie die Zusammenarbeit mit den Einsatzstellen.

Probearbeitstag
Ein Probearbeitstag ist notwendig zur Entscheidungsfindung für eine geeignete Einsatzstelle. Er dient dazu, im Vorfeld eine Einsatzstelle kennenzulernen und einen Einblick in das zukünftige Einsatzgebiet mit seinen Aufgaben zu bekommen.

Seminare
Freiwillige im FSJ und BFD erhalten 25 Bildungstage. In der Regel werden diese in jeweils einer Blockwoche zu Beginn und am Ende, sowie 2-3-tägigen Seminar-/Projekttagen im Jahresverlauf, durchgeführt. Die Einführungswoche beinhaltet eine 2-tägige Erste Hilfe Ausbildung und thematische Seminare zu den Einsatzbereichen.
Freiwillige im BFD nehmen an einem 5-tägigen Seminar zur politischen Bildung in einem Bildungszentrum des Bundesamtes (BAFzA) teil.
Freiwilige im BFD ab dem 27. Lebensjahr nehmen an mindestens 12 Bildungstagen teil.

Steueridentifikationsnummer
Für die Auszahlung von Taschengeld sowie Zuschüsse zu Unterkunft und Verpflegung ist der Nachweis über die Lohnsteuermerkmale und die Steueridentifikationsnummer notwendig. Der Nachweis wird durch das Bürgeramt oder das zuständige Finanzamt erstellt.

Sozialversicherungsbeiträge
FSJ und BFD sind sozialversicherungspflichtig. Es werden Beiträge zur gesetzlichen Kranken-,Pflege- und Arbeitslosenversicherung durch die Einsatzstelle gezahlt.

Taschengeld
Die Einsatzstelle zahlt ein monatliches Taschengeld sowie eine Pauschale für Unterkunft und Verpflegung.

Urlaubsanspruch
Der Jahresurlaubsanspruch beträgt 26 Tage.

Vereinbarung
Über die Durchführung des Freiwilligen Sozialen Jahres wird eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem/der Freiwilligen, Herbie e.V. und der Einsatzstelle geschlossen. Im Bundesfreiwilligendienst wird diese Vereinarung zwischen dem Bundesamt für zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) und dem/der Freiwilligen erstellt.

Wohngeld
Der Erhalt von Wohngeld ist von der Miethöhe und dem verfügbaren Einkommen abhängig. Zuständig für etwaige Ansprüche ist die örtliche Wohngeldbehörde.

Zeugnis
Nach Beendigung des FSJ bzw. BFD erstellt die Einsatzstelle auf Antrag ein qualifiziertes Arbeitszeugnis.